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Feb
27

Stoffmarkt Bensberg

Heute war der erste deutsch-holländische Stoff & Tuch Markt der Saison. Zu meiner großen Freunde fand dieser in Bensberg (Bergisch Gladbach) statt, was für mich in 30 Minuten erreichbar ist. Dank Regen und Kälte war der Markt auch relativ leer. Hinzu kam natürlich, dass ich recht früh unterwegs war und so in Ruhe an allen Ständen stöbern konnte.

Meine Erfahrung aus dem Vorjahr bestätigte sich wieder: die deutschen Händler sind grundsätzlich zu teuer. Da wurden aktuelle Stoffe für 14 Euro angeboten, die man in jedem gängigen Onlineshop schon für 10 Euro bekommt. Man sollte sich daher vorher auf jeden Fall schlau machen, wie die aktuellen Kollektionen aussehen und was diese standardmäßig kosten. Auch ein großer deutscher Onlineshop war mit Stand vertreten und bot seine Stoffe über seinem eigenem Onlinepreis an.

Die besten Preise gibt es bei den Holländern. Allerdings gibt es hier deutliche Qualitätsunterschiede in der Ware. Daher sollte man den Stoff vorher immer genauer prüfen, anfassen, gegen das Licht halten und auf Web- und/oder Druckfehler achten. Die schönsten Polka-Dots wirken nicht, wenn sie nicht rund sind!

Ich laufe den Stoffmarkt immer einmal ab, bevor ich mich entscheide, bei wem ich was kaufe. Oft hat man von einem Stand zum anderen um die 2 Euro Preisunterschied beim selben Stoff. Man sollte also immer mit ausreichend Zeit und Geduld auf einen Stoffmarkt gehen.

Es gibt einen bestimmten Holländer, bei dem ich mich immer mit Standardstoffen, wie Unis und Punkten eindecke. Gemusterte Meterware habe ich dann an insgesamt fünf verschiedenen Ständen gekauft. Darunter auch ein deutscher Stand. Beim Bezahlen erfuhr ich dann, dass der Stand direkt vorm eigenen Ladenlokal stand, in welches ich dann auch noch eingefallen bin und einen wunderbaren knatschbunten Paisley (siehe Foto) erstanden habe. Hier waren die Preise völlig okay, die aktuellen Kollektionen waren alle vertreten und man war wirklich herzlich und hilfsbereit. Den Laden werde ich in Zukunft auf jeden Fall noch mal besuchen.

Hier ein Foto meiner gemusterten Ausbeute.

Wie das oft so ist, habe ich mich wieder Zuhause direkt geärgert, dass ich von dem rosa-grundigen Blumenstoff nicht mehr genommen habe. Aber vor Ort ist man von den vielen Mustern, Farben, Ballen oft so überrumpelt, dass einzelne Stoffe gar nicht richtig zur Geltung kommen. Beim nächsten Stoffmarkt muss ich also sehen, dass ich davon noch ein paar Meter ran hole, denn der Stoff ist wirklich traumhaft schön. Wunderschön auch der Stoff mit den Retroblumen in rosé!

Besonders glücklich bin ich über den blau-grundigen Stoff mit der Unterwasserwelt. Endlich mal ein bunter, fröhlicher Jungsstoff.

Die Erdbeere habe ich gekauft, weil sie wirklich ein Schnäppchen waren und sie für den kommenden Frühling/Sommer sicher irgendwo Verwendung finden.

Alles in allem bin ich zufrieden. Ich war insgesamt 3 Stunden unterwegs (inklusiver Kakao und Kuchen-Pause) und habe ein kleines Vermögen ausgegeben. Die Highlight-Stoffe habe ich bereits fotografiert und unter Stoffe eingestellt. Nun verräume ich meine Ausbeute noch ordentlich und werde für heute Feierabend machen.

Am 17. April bin ich dann wieder auf den Stoffmarkt in Bad Godesberg unterwegs. Das Wetter darf dann ruhig etwas wärmer sein.

Feb
27

Spendenauktion: Helden für Lucas (50,00 Euro)

Von Tante Pi  //  Unikate  //  6 Comments

Im Rahmen der Aktion “Helden für Lucas” versteigert Tante Pi wie angekündigt ein Mitglieder der Familie Smoo, welches ich extra für diese Auktion zum Leben erweckt habe.

Sie ist aus einem äußerst seltenen, wunderbar weichem und kuscheligen Qualitätsjersey genäht. Die Augen und der Mund sind auf Filz gestickt. Gefüllt ist der Kopf mit Puppenfüllwatte.

Du kannst bis zum 04.03.2011 Dein Gebot via Email (auktion?tante-pi.de – bitte das Herz durch ein @-Zeichen ersetzten!) abgeben. Die Gebote sind verbindlich. In der Überschrift dieses Beitrags wirst Du über die gesamte Auktionsdauer hinweg den aktuellen Gebotsstand einsehen können.

Der gesamte Erlös der Auktion wird der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH) zugeführt.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Blogs findest Du hier.

Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH
Feb
25

Ankündigung: Spendenauktion

Der kleine, 2-jährige Lucas Tylla aus Salem am Bodensee hat Leukämie (Blutkrebs). Diese bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten: für die Infektabwehr zuständig) entsteht im Knochenmark, dem Blut bildenden Organ des menschlichen Körpers. Hier ist der normale Reifeprozess der weißen Blutkörperchen gestört und es kommt zu einer explosionsartigen Vermehrung dieser Zellen. Nur eine Stammzellspende kann das Leben von Lucas retten.

www.helden-fuer-lucas.de

Lucas ist nur wenige Monate älter als mein großer Sohn. Aber nicht nur aus diesem Grund geht mir sein Schicksal so unglaublich nah.

Im Jahr 2000 ließ ich mich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, kurz DKMS, typisieren. Der erste Schritt der Typisierung verläuft wie eine normale Blutabnahme. Es gab einen Keks und einen Becher O-Saft, dann konnte ich wieder gehen.

3 Jahre später erreichte mich ein Anruf der DKMS mit der Mitteilung, dass ich möglicherweise als Spender in Frage käme. Man würde mir einen Fragebogen zusenden, den ich bitte ausfüllen solle. Weitere 2 Wochen später erhielt ich erneut telefonisch die Bestätigung, dass mich auch der Fragebogen als Spender bestätigte.

Als nächstes erhielt ich ein großes Paket mit 5 großen Röhrchen, diversen Nadeln und Etiketten. Mit diesem ging ich dann zu meinem Hausarzt, um mir weiteres Blut zur genaueren Typisierung abnehmen zu lassen. Die Blutproben wurden dann direkt in das zuständige Labor der DKMS geschickt.

Nach nur einer Woche stand fest, dass ich tatsächlich, sogar in der dritten Phase der Typisierung als Spender in Frage kam. So etwas ist für den Erkrankten wie ein Sechser im Lotto, denn die Wahrscheinlichkeit der absoluten Übereinstimmung zweier Menschen in allen Typisierungspunkten ist doch sehr gering.

Ich wartete also auf einen Termin zur Stammzelltransplantation, welche nie stattfinden sollte, da der Patient kurz vorher verstarb. Mich nahm das damals sehr mit.

Trotzdem ich diesem einen Menschen nicht rechtzeitig helfen konnte, fand ich dennoch die Bestätigung, dass der Schritt zur Typisierung bei der DKMS der richtige war. Auch wenn für diesen Patienten die Hilfe zu spät kam, so würde sie möglicherweise für einen anderen Leukämieerkrankten rechtzeitig kommen.

Einem anderen Erkrankten, wie zum Beispiel dem kleinen Lucas.

Für Lucas und andere Erkrankte werde ich mich daher ab Sonntag, den 28.02.2011, an einer Spendenauktion beteiligen, deren Ziel es ist, möglichst vielen Menschen eine Typisierung (welche immerhin 50 Euro kostet) zu ermöglichen!

Ich werde ein Mitglied der Familie Smoo versteigern. Ab Sonntag könnt Ihr dann per E-Mail für diese Smoo mit bieten. Die Auktion läuft bis einschließlich Freitag, den 04.03.2011 und der erzielte Auktionsbetrag geht als Spende an die Aktion Helden für Lucas.

Ich würde mich sehr über Eure Unterstützung und Eure Teilnahme freuen. Verbreitet die Informationen, macht Werbung für die Spendenauktion hier und das initiierende Blog, auf welchem Ihr ab Sonntag eine Liste aller teilnehmenden Blogs finden werdet.

Vielen herzlichen Dank!

Feb
25

Terminplaner / Organizer Hülle

Schon seit längerer Zeit wollte ich einer lieben Bekannten für ihre Hilfe danken, die sie mir 2010 sehr kurzfristig und sehr selbstlos zukommen ließ. Als Sie dann vor ein paar Tagen die für meine Schwiegermutter angefertigte Taschenkalenderhülle so toll fand, war mir direkt klar, dass Sie auch eine bekommen sollte.

Hinzu kommt, dass für Sie in Kürze ein neuer Lebensabschnitt beginnt und so entschied ich mich dafür, ihr einen ordentlichen A5 Terminplaner und Organizer zu kaufen und diesen mit einer entsprechend schönen Hülle zu versehen.

Auf der Innenseite ist ein Einsteckfach für Zettel und Kärtchen angebracht. Geschlossen wird diese Kalenderhülle mit einer Gummilitze.

Als besonderes Highlight habe ich auf das im Buch integrierte Lesezeichen zum Stoff farblich passende Holzperlen aufgefädelt, was mir so gut gefiel, dass ich zukünftig ein Lesezeichnen direkt in meine Hüllen mit einnähen werde.

Heute darf ich nun auch die Fotos dazu zeigen, da der Organizer Sie gestern endlich erreicht hat:

Nach eigenen Angaben hat Sie sich auch wirklich sehr darüber gefreut. :)

Feb
24

Binjo-Bande

Der Prototyp des neuen Binjos ist nun offiziell der neue Freund meines großen Sohnes. Dies ist sein erster eigener Binjo, denn obwohl er mit einer ganzen Schar Binjos unter einem Dach groß wird, so ist er tatsächlich erst jetzt in der Phase, in der ihn wunderbar als Freund gebrauchen kann: die Trotzphase. Sie wurden auch sofort richtig dicke Freunde und so war Binjo bereits mit Einkaufen und Schlafen. Mein Sohn nennt ihn Bibum, weil er Binjo noch nicht aussprechen kann.

Folglich habe ich direkt einen neuen hellblauen Binjo genäht. Und weil ich gerade dabei war auch noch einen in Rosa. Ach, und dann noch einen in Grün und in Gelb auch direkt. Eine ganze Binjo Bande ist so entstanden und ich finde sie persönlich einfach nur entzückend!

Es war etwas schwierig dem großen Sohn begreiflich zu machen, dass die Bibums nicht alle ihm gehören, aber nach einem kurzen Knuddeln der ganze Bande könnte ich sie ihm doch wieder heil und sicher entwenden.

Die neuen Binjos habe ich heute in das Onlinelädchen eingestellt, wo man sie nun gegen Schutzgebühr adoptieren kann ;)

Binjo Monsterbär aus dem Onlinelädchen befreien »

Leider wirken die Binjos auf den Produktfotos im Shop etwas blass. Ich werde mich bemühen bei besserem Licht, bessere Fotos zu machen. Die Farben kommen auf obigen Fotos deutlich besser rüber! erledigt!

Feb
22

Überarbeitung des Monsterbären

Vor einiger Zeit vergaß ich bei einem Binjo Monsterbär ein entscheidendes Detail, bemerkte dies aber leider auch erst, als der Bär schon vernäht und gestopft war: Das Augenkreuz.

Überraschenderweise gefiel mir persönlich der Binjo ohne Augenkreuz besser. Er hatte etwas friedlicheres an sich, als seine Brüder mit Augenkreuz, die doch irgendwie einen irren Blick zu haben schienen. Eigentlich wollte ich diesen Binjo auf Grund seines Fehlers nicht zum Verkauf anbieten, da er aber ohnehin Kundenauftrag war und der Kunde nach eigener Aussage damit sehr gut leben konnte, bekam er doch sofort ein neues Zuhause.

Vor ein paar Tagen haben ich meine “Lagerbestände” sortiert und auf Unversehrtheit überprüft. Das mache ich regelmäßig, auch wenn sie in einem Schrank schlummern und eigentlich nichts dran kommen kann. Man weiß ja nie … Dabei nahm ich natürlich auch die alten Binjos unter die Lupe und stellte erneut fest, dass er ohne Augenkreuz doch netter aussehen würde.

Ich entschloss mich also zu einer Überarbeitung, da der Binjo ja nach wie vor eins meiner Zugpferde ist und Verbesserung ja definitiv nie schadet.

Konkret habe ich den Schnitt ein wenig korrigiert und verbessert. Das Augenkreuz habe ich weggelassen und sowohl Rückseite wie auch das Herz auf dem Bauch sind nun aus Fleece, was den ganzen Binjo deutlich schmusiger und kuscheliger macht. Die Augen an sich habe ich ein wenig verkleinert, da sie für den Kopf doch bisher zu mächtig waren.

Heraus kam dieser Binjo Monsterbär, der mir ausgesprochen gut gefällt.


Trotz seines freundlicheren Aussehens ist der Bär natürlich weiterhin äußerst monströs, zeigt ordentlich Zähne und zieht mit einem persönlichen Brief an seinen neuen Freund bei diesem ein.

Die Binjo Monsterbären der alten Art, die noch im Onlinelädchen erhältlich sind, habe ich nun in die SALE-Kategorie verschoben. Sie sind somit um 15% ermäßigt erhältlich.

Im Übrigen gewann er auch bei meinen Söhnen im Wettkampf gegen einen seiner alten Brüder. Ich hielt ihnen den neuen und einen alten Binjo hin und beide griffen unabhängig von einander nach dem neuen Exemplar.

Feb
21

Geschenke in Rot

Heute darf ich dann auch das rot-karierte (komischerweise spricht man bei rot-weiß-kariert nahezu nie von Vichy) Schmoosi zeigen, welches ich Ende letzter Woche genäht habe. Zusammen mit einem knallroten Polka-Dots DaddelDoo bildet es das Geburtstagsgeschenk zu einem ersten runden Geburtstag.

Das Geburtstagskind wird sein Geschenk am heutigen Nachmittag persönlich in Empfang nehmen und ich hoffe sehr, dass es gefällt. An dieser Stelle wünsche ich natürlich von ganzem Herzen alles Liebe und Gute zum 10. Geburtstag!

Über Lieblingsfarben müssen wir wohl kaum reden ;)


Natürlich gibt es das rot-weiß-karierte Schmoosi nun auch im Onlinelädchen zu kaufen »

Feb
20

Ein Anliegen

Dieser Beitrag ist mir schon länger ein Anliegen und heute will ich ihn einfach mal Schreiben.

Handwerk bzw. Handarbeit kostet was. In der Regel mehr, als maschinell hergestellte Massenwaren. Handarbeit bedeutet aber auch, dass jedes Stück, ob nun mehrfach genäht oder nicht, ein Unikat ist. Keine Naht sitzt wie die andere und ja, Handarbeit ist in der Regel auch nicht perfekt.

Es gibt Menschen, die von vorne herein das maschinell hergestellte Produkt bevorzugen. Weil sie günstiger sind, weil alle Nähte gerade sitzen, weil weil weil.

Und es gibt die Sorte Menschen, die Handgearbeitete Dinge bevorzugen, weil sie eben Unikate sind, individuell, weil mit Herzblut daran gearbeitet wurde, weil weil weil.

Jeder hat so seine Gründe warum er sich für das eine oder das andere entscheidet.

Schlimm finde ich allerdings, wenn mir jemand, der grundsätzlich die Massenware bevorzugt, erklärt, meine Sachen wären ihm viel zu teuer. Das sähe er ja gar nicht ein. [Pause]. Aber wenn er Geburtstag hätte könne ich ihm ja Produkt XYZ schenken.

Diese Szene ist schon eine ganze Weile her, aber sie kocht immer mal wieder in mir hoch. Weil es so unglaublich unverschämt ist.

All meine handgenähten Dinge habe ich mit Liebe genäht. Ich habe Zeit investiert, mir in die Finger gestochen oder geschnitten, ich habe Nähte aufgetrennt, geflucht, Stoff verschnitten, ich habe auch sicher mal alles weggeworfen und neu angefangen. Ich habe mir Mühe gegeben. Immer. Ich habe mich über dieses Gefühl von Stolz gefreut, wenn ein neues Teil fertig war. Und dieses Teil soll ich dann einem Menschen schenken, der nicht mal im Ansatz den Wert erkennt? Dem es im Grunde egal ist und der das Selbstgenähte noch als billiges Geschenk ansieht, weil ich selber nichts dafür ausgegebene habe (mal abgesehen von den Materialkosten).

Nein! Nein, auch wenn Du an Weihnachten Geburtstag hättest. Dir schenke ich sicher keine meiner handgearbeiteten Stücke.

Ähnliches Thema ist die Wertschätzung der Arbeit von Kollegen. Ich kaufe häufig wunderschöne Dinge bei Dawanda, obwohl ich sie mir selber nähen könnte. Material und Fertigkeit sind ja vorhanden. Aber jemand anders hat sich bereits diese Arbeit gemacht, Liebe und Herzblut hinein gesteckt, ein Produkt entwickelt und genäht.

Ich wurde schon fünf Mal nach den genauen Abmaßen des DaddelDoos gefragt. Und sogar noch häufiger nach dem Schnittmuster der Smoos. Und nach einigem Grübel habe ich für mich entschlossen, dass ich diese Informationen und Daten nicht herausgeben möchte. Nicht für Dinge, die ich wirklich in mühevoller Kleinarbeit an vielen Abenden ausgetüftelt und optimiert habe. Es sind meine Babys. Beide. Und daher möchte ich nicht, dass man sie so arglos nach näht. Ein Smoo ist mein Kind.

Grundsätzlich gilt für die von mir entworfenen Stücke, dass sie nicht zum Verkauf nachgenäht werden dürfen und nachgenähte Objekte für den eigenen Gebrauch nicht bildlich im Internet veröffentlicht werden dürfen.

Dinge wie Mutterpass-, U-Heft-, Buch- oder Kalenderhüllen sind davon natürlich ausgenommen. Es geht mir wirklich ausschließlich um die von mir entworfenen Dinge.

Ich hoffe sehr, dass dieser Beitrag bei meinen Lesern, Kollegen und Kunden auf Verständnis trifft. Er war mir wirklich ein Anliegen.

Feb
17

Special Edition: Smoo “Dogs & Cats”

Von Tante Pi  //  Familie Smoo  //  No Comments

Vor einiger Zeit sah ich bei einer Freundin und Kollegin, die ihr Stofflager aufgeräumt hatte und Restposten verkaufte, diesen Hilco Stoff und war sofort sehr verliebt. Als er dann wenige Tage später im Postkasten lag musste ich feststellen, dass er sogar noch schöner ist, als auf dem Foto. Denn was man auf dem Foto nicht sehen konnte, ist: wie weich und kuschelig dieser dehnbare Baumwollstoff ist. Mir war sofort klar, dass ich versuchen wollte, daraus eine Smoo zu nähen.

Versuchen, weil ich nicht abschätzen konnte, wie gut der dehnbare Stoff, der Smooschnitt und meine Nähmaschine zusammenarbeiten würden. Es hätte durchaus sein können, dass der Stoff unter der Nadel überdehnt und wellig wird. Oder dass der Schnitt der Smoo einfach nicht mit der Stoffelastizität kompatibel ist. Aber all meine Sorgen waren unbegründet. Es ist fast so, als sei der Stoff extra für die Familie Smoo gemacht worden.

Und so entstand heute diese Special Edition einer Mimi Smoo. Das Nähen hat mir wieder Mal viel Herzblubbern und Freude gemacht. Eine Smoo zu nähen hat was meditatives, leider kann ich das nicht näher erklären. Es ist eben so ein Gefühl und tatsächlich mit Liebe zum Leben erweckt.

Special Edition, weil der Stoff inzwischen sehr rar und gleichzeitig so ideal für eine Smoo ist.

Mimi Smoo in der Special Edition “Cats & Dogs” kann man jetzt im Onlinelädchen herzen und kaufen »

Der Stoffrest, den ich habe, kann eventuell noch eine, maximal zwei weitere Smoos zum Leben erwecken. Es gilt also: schnell sein, wenn Ihr diesem freundliche Wesen ebenso lächelnd begegnet seid, wie sie Euch.

Feb
16

mit Zuckerguss und Kirschen

Meine Schwiegermutter macht die besten Torten und Kuchen der Welt. Wäre sie nicht ihr halbes Leben damit beschäftigt gewesen, ihre eigene Schwiegermutter zu pflegen und zu versorgen, sie hätte sich ganz sicher mit ihren Torten problemlos selbstständig machen können.

Inzwischen hätte sie die Zeit, da ihre Schwiegermutter vor wenigen Jahren verstorben ist, allerdings fängt man in ihrem Alter auch nicht mehr so etwas Umfangreiches, wie eine Selbstständigkeit an. So backt sie Kuchen für Freunde, Verwandte und Nachbarn gegen Materialkosten oder als Dank für deren Hilfe. (Zu meinem 30. Geburtstag bekam ich eine Torte mit einem Kinderfoto darauf. Bei Gelegenheit muss ich mal ein Foto davon zeigen!)

Jedenfalls hat meine Schwiegermutter ein recht unansehnliches Einsteckfotoalbum, in dem sie Fotos von ihren Kuchen und Torten (auch Formtorten, Taufbücher, etc.) sammelt, um zu gegebenen Anlass ihre Auftraggeber auswählen zu lassen. Mir war es schon lange ein Anliegen, Das irgendwie hübscher zu präsentieren, denn auch wenn ihr das nicht so wichtig scheint: ich finde Genuss gehört auch genüsslich präsentiert.

So habe ich schließlich eine Hülle für das Einsteckfotoalbum genäht und dazu eine passende Hülle für einen Taschenkalender, in den sie eintragen kann, für wen und zu wann sie die Kuchen backen muss.

Ich war vom Ergebnis selber so positiv überrascht, dass ich nun schon mehrere Hüllen für solche, an sich ja hässlichen, Einsteckalben genäht habe. Ich werde – sofern Zeit und Luft da ist – auch für mich selber so ein Album erstellen, in das ich dann Fotos all meiner genähten Herzensdinge packe.

Wie das so ist, wurde das schöne neue Album dann zum Albm für Fotos der Enkel umfunktioniert. Ich halte nun also Ausschau nach einen schönen Stoff mit Torten, Muffins o.ä. darauf, damit die Torten meiner Schwiegermutter doch noch in standesgemäßer Verpackung präsentiert werden.

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